Projekt CatMo – Arena
Kategoriebasiertes Lernen und Gedächtnis
Kategorielernaufgaben sind experimentelle Paradigmen zur Untersuchung, wie Menschen Kategorien erwerben und anwenden. Teilnehmende lernen, Stimuli mit mehreren Merkmalen Kategorien zuzuordnen, ohne dass die zugrunde liegenden Regeln explizit vorgegeben werden. Die Leistung in diesen Aufgaben gibt Aufschluss über Generalisierung, Abstraktion und Gedächtnisprozesse.
Kategorielernaufgaben sind experimentelle Paradigmen, die untersuchen, wie Menschen Wissen über Kategorien erwerben und nutzen. In diesen Aufgaben werden den Teilnehmenden typischerweise eine Reihe von Stimuli (z. B. Objekte, Muster, Wörter oder Kreaturen) präsentiert, die sich in mehreren Merkmalen unterscheiden. Jeder Stimulus gehört zu einer Kategorie (z. B. Kategorie A vs. Kategorie B), doch die Regeln oder Grenzen, die diese Kategorien definieren, werden nicht explizit vorgegeben. Stattdessen lernen die Teilnehmenden, die Stimuli zu klassifizieren – entweder durch feedbackbasiertes Training (Rückmeldung, ob ihre Antwort richtig war) oder durch Generalisierung von zuvor gesehenen Exemplaren. Die Leistung in Kategorielernaufgaben liefert Einblicke in Prozesse der Generalisierung, Abstraktion und des Gedächtnisses.
Ausgewählte Publikationen
- Schommartz Iryna, Lembcke Philip F, Ortiz-Tudela Javier, Bauer Martin, Kaindl Angela M, Buss Claudia, Shing Yee Lee (2023) Neural Correlates and Reinstatement of Recent and Remote Memory: A Comparison Between Children and Young Adults eLife 12:RP89908. https://doi.org/10.7554/eLife.89908.3
- Schommartz, I., Kaindl, A. M., Buss, C. & Shing, Y.L. (2024). Short- and Long-Delay Consolidation of Memory Accessibility and Precision Across Childhood and Young Adulthood. Developmental Psychology, 60(5):891-903. https://doi.org/10.1037/dev0001691
