Projekte
Adaptive Bildungskontexte
Zur Projektübersicht
MultiDynAssess-India
Das Projekt konzipiert, implementiert und evaluiert mehrsprachiges dynamisches Assessment (DA) in indischen staatlichen Grundschulen. Untersucht wird, wie sich mehrsprachiges im Vergleich zu einsprachigem (englischbasiertem) DA auf den Sprach- und Fachlernerfolg von Kindern auswirkt. Durch die Ausrichtung an den gesamten sprachlichen Repertoires der Lernenden zielt das Projekt darauf ab, Bildungsgerechtigkeit zu fördern, und liefert Implikationen für mehrsprachige Assessmentpraktiken in Indien sowie in anderen sprachlich vielfältigen Kontexten des Globalen Südens.
CHAT2TRANSITION
Das Projekt untersucht die Entstehung und Folgen von Bildungsentscheidungen am Übergang von der Primar- zur Sekundarstufe. Im Mittelpunkt steht die Verbesserung der Informationslage von Familien und Lehrkräften. Mit einer mehrsprachigen Chat-Assistenz für Familien und einem Reflexionsprogramm für Lehrkräfte sollen soziale und zuwanderungsbedingte Ungleichheiten im Bildungserfolg verringert werden.
BRISE-Schulbereitschaft
Das am DIPF angesiedelte Teilprojekt der zweiten Projektphase (2025–2029) widmet sich den Auswirkungen der frühkindlichen Förderkette auf die Entwicklung der Basiskompetenzen im Lesen, Rechtschreiben und Rechnen im Verlauf der Grundschuljahre.
MaLeLiOS
Im Projekt MaLeLiOS soll untersucht werden, wie narrativ gestaltete mathematische Lernsituationen Kinder zu mathematischen Gesprächen anregen und damit einerseits das Zuhören und Beobachten und andererseits das eigene Sprechen über Mathematik und das mathematische Tätigwerden ermöglichen.
EABU
Die Forschungsgruppe untersucht, wie Bildungsungleichheiten entstehen, wie sie sich im Laufe der Zeit verändern und welche Chancen und Risiken sich durch die Digitalisierung für den Abbau von Bildungsungleichheiten ergeben.
StriveUp
Das Projekt untersucht, welche Vorstellungen Eltern von 6-10-jährigen Kindern zum zukünftigen sozialen Status ihres Kindes haben (Wunsch nach Statuserhalt vs. Wunsch nach Aufwärtsmobilität). Wir analysieren, inwiefern sich der Wunsch nach Statuserhalt vs. Wunsch nach Aufwärtsmobilität nach sozioökonomischen Status (SES) und Migrationshintergrund unterscheidet und welche Rolle dieses Statusstreben für die Bildungsaspirationen der Eltern und die in den Familien getroffenen Bildungsentscheidungen hat.
GUIDEPREP
Das europaweite Projekt „Growing Up in Digital Europe“ (GUIDE) untersucht die Erfolgsfaktoren für die Entwicklung des Wohlergehens in einer digitalen Welt. Über einen Zeitraum von etwa 25 Jahren werden zwei Geburtskohorten (Säuglinge und Kinder im Schulalter) und deren Eltern systematisch befragt. Das vorgelagerte Projekt GUIDEPREP („GUIDE Preparatory Phase“) entwickelt zwischen 2022 und 2026 die erforderliche Forschungsinfrastruktur für das GUIDE-Panel.
EULe
Das Projekt „EULe – Erfolgreich Unterrichten mit Lernverlaufsdiagnostik“ zielt darauf ab 10 nordrhein-westfälischen Grundschulen dabei zu unterstützen schulspezifische datenbasierte und adaptive Förderkonzepte auf Grundlage von Lernverlaufsdiagnostik zu entwickeln und umzusetzen.
GeKiSch
Das vorliegende Projekt untersucht die Bedeutung niedrigschwelliger Beschulungs- und Lernangebote in Hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen für den Entwicklungs-, Lern- und Integrationsprozess von Kindern und Jugendlichen. Ziel ist es, die psychosozialen Bedürfnisse der Kinder in der Entwicklungsphase des Schulalters und schließlich die Herausforderungen für die pädagogische Praxis im schulischen Kontext herauszuarbeiten und Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis zu formulieren.
Young Children’s Worlds
In dem Projekt wird ein Fragebogen entwickelt, mit dem das Well-being von Kindern zwischen 6 und 8 Jahren quantitativ erhoben werden kann. Die Studie wird parallel in Südafrika und Israel durchgeführt.