Projekte
Adaptive Bildungskontexte
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VULKAN
In dem Projekt wird das Leseverhalten von 14-/15-Jährigen untersucht, die einen Paralleldruck aus der Leseausgabe von Kleist und einer Version in einfacher Sprache lesen, die für dieses Projekt erstellt worden ist. Es soll durch die Studie herausgefunden werden, wie die Jugendlichen den Text lesen, ob sie beispielsweise die Option nutzen, zwischen der Leseausgabe und der Vereinfachung zu wechseln und somit vergleichend lesen.
ChiParNet
Das ChiParNet-Projekt untersucht, wie Kinder und Eltern ihre sozialen Kontakte wechselseitig beeinflussen. Anstatt nur den Einfluss der Eltern auf Kinder zu betrachten, erforscht ChiParNet, wie kindliche Freundschaften auch die sozialen Welten ihrer Eltern mitprägen. Hierfür werden Kinder verschiedenen Alters und ihre Eltern insgesamt drei Mal befragt.
BRISE-Interaktionsqualität
Das Teilprojekt „BRISE-Interaktionsqualität“ beschäftigt sich damit, wie die Effekte der Unterstützung der Familie und Kita sich auf die kindliche Entwicklung auswirken.
CHAT2TRANSITION
Das Projekt untersucht die Entstehung und Folgen von Bildungsentscheidungen am Übergang von der Primar- zur Sekundarstufe. Im Mittelpunkt steht die Verbesserung der Informationslage von Familien und Lehrkräften. Mit einer mehrsprachigen Chat-Assistenz für Familien und einem Reflexionsprogramm für Lehrkräfte sollen soziale und zuwanderungsbedingte Ungleichheiten im Bildungserfolg verringert werden.
PRISMA
Das Arbeitsgedächtnis ist zentral für schulisches Lernen und wird durch Lehrkraft-Kind-Beziehungen beeinflusst. Bisherige Forschung hat vor allem Unterschiede zwischen Kindern betrachtet, obwohl sich Leistungen und Beziehungen auch im Alltag desselben Kindes deutlich verändern. Unser Projekt untersucht, wie solche täglichen Schwankungen das Lernen kurzfristig prägen und langfristige Entwicklungswege beeinflussen.
CLaB
Das interdisziplinäre Forschungsprojekt CLaB untersucht systematisch das Phänomen des Child Language Brokering (CLB) – also informelle Übersetzungshandlungen mehrsprachiger Schüler*innen – im deutschsprachigen Schulkontext. In drei Teilstudien werden Perspektiven von Kindern und Lehrkräften auf CLB, dessen interaktionale Muster sowie didaktisches Potenzial erhoben und analysiert. Ziel ist es, gemeinsam mit den Beteiligten Ansätze für eine translinguale Didaktik zu entwickeln und für die schulische Praxis nutzbar zu machen.
DiSeGel
Im Rahmen des interdisziplinären Netzwerks geht es um seelische Gewalt von pädagogischen Fachkräften gegenüber Kindern und Jugendlichen. Die Netzwerkmitglieder setzen sich damit auseinander, wie sich seelische Gewalt als Phänomen theoretisch fassen und empirisch bearbeiten lässt.
StriveUp
Das Projekt untersucht, welche Vorstellungen Eltern von 6-10-jährigen Kindern zum zukünftigen sozialen Status ihres Kindes haben (Wunsch nach Statuserhalt vs. Wunsch nach Aufwärtsmobilität). Wir analysieren, inwiefern sich der Wunsch nach Statuserhalt vs. Wunsch nach Aufwärtsmobilität nach sozioökonomischen Status (SES) und Migrationshintergrund unterscheidet und welche Rolle dieses Statusstreben für die Bildungsaspirationen der Eltern und die in den Familien getroffenen Bildungsentscheidungen hat.
NO BIAS
Das Projekt zielt darauf ab, die Urteilsgenauigkeit von angehenden und erfahrenen Lehrkräften zu untersuchen. Der Fokus liegt dabei speziell auf der Beeinflussung durch Stereotype. Mithilfe von Prozessdaten soll die Informationsverarbeitung von Lehrkräften und die Einflussnahme von Stereotypen auf diese untersucht werden sowie Ansatzpunkte zur Reduktion des Einflusses von Stereotypen auf Urteile erarbeitet werden.
ViolAA
Das Projekt untersucht mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen (experimentelle Vignettenstudien, Ambulatory Assessment und Verhaltensbeobachtungen) Reaktionen von Lehrkräften auf schulisches Fehlverhalten von Schüler*innen.